Der himmelblaue Fasan - Uwe Stöß | Schriftsteller | Leipzig

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Der himmelblaue Fasan

Georg Less ist fertig mit seiner Vergangenheit. Ein neues Leben ohne Diebstahl, Nutten, Alk und Knast will er beginnen. Da erreicht ihn der Hilferuf seiner einstigen Geliebten. Sie leidet, wird erpresst, kann Georg nicht vergessen; also muss er ihr helfen und fährt zurück ins alte Leben, trifft die Kumpels und die Feinde, geht über Plätze, die ihm einst sehr viel bedeutet haben. Und natürlich begegnet er Briefschreiberin Sina wieder und gerät in einen schier unaufhaltsamen Sog, der ihn alles vergessen lässt. Henner Kotte

Kurz-Auszug:
Es war mir, als wären die zwölf Jahre in ein Loch und ich seit damals nahtlos hier herübergestürzt, als hätte ich dieses Weib gestern zum letzten Mal gesehen und dazwischen wäre nichts gewesen. Sie machte mich immer noch nervös, allein mit ihrer Stimme, verdammt, nur mit der Stimme, und das, nachdem diese Frau fast fertig geworden wäre, mir mein Grab auszuheben, während ich daneben stand, mich nicht satt sehen konnte an dieser Anmut, mit der sie die Schaufel handhabte, diese göttliche Schauflerin.

...
„Nun fahr schon!“, sagte sie.
„Wohin?“
„Zu mir. In meinem Bett fickt es sich am besten. Pension Tietze, Mechthild-Bergheimer-Straße 7!“
„Was für eine Straße?“ Ich rutschte von der Kupplung, dass der Camaro einen Satz machte, sich verschluckte und stillschwieg.
„Wollen wir lieber mit der Straßenbahn fahren?“, fragte sie gelangweilt und verschränkte die Arme.
Ich wusste ums Verrecken nichts von einer Mechthild-Bergheimer-Straße in dieser Stadt. ...
 
Der erste Roman von Uwe Stöß erschien im Oktober 2012 im Projekte-Verlag Cornelius in Halle (Saale).
Die Premierenlesung war am 29.10.2012 in der Moritzbastei Leipzig. Den Bericht dazu finden Sie auf der nächsten Seite.

 
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